Eine Erziehung nach streng religiösen und militärischen Grundsätzen – und der Reflex des absoluten geistigen Gehorsams: Das Beispiel des Auschwitz-Kommandanten Rudolf Höß

Teil III / Schluss

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Read Part I and II:

Wissenschaftliche Psychologie fordert neue „Aufklärung“

By Dr. Rudolf Hänsel, May 24, 2022

Gesunder Menschenverstand versus magische Weltanschauung

By Dr. Rudolf Hänsel, May 26, 2022


Die handschriftlichen Aufzeichnungen von Rudolf Höß (1901-1947) „Meine Psyche. Werden, Leben und Vorleben“ (14) – niedergeschrieben während der Krakauer Untersuchungshaft 1946 – ermöglichen dem Leser einen Blick in die Abgründe menschlichen Verhaltens. Höß erlebte in seiner Kindheit eine Erziehung nach streng religiösen und militärischen Grundsätzen und reagierte als Erwachsener mit einem „Kadavergehorsam“. Der Herausgeber der Autobiographie, Martin Broszat, schreibt in der Einleitung:

„Die im Sinne des Nationalsozialismus ‚idealen‘ Kommandanten der Konzentrationslager waren letztlich nicht die persönlich brutalen, ausschweifenden und heruntergekommenen Kreaturen in der SS, sondern Höß und seinesgleichen. Ihre ‚aufopfernde Hingabe‘ an den Dienst im Konzentrationslager und ihre nie rastende Tätigkeit machten das System der Lager funktionsfähig, dank ihrer ‚Gewissenhaftigkeit‘ konnte als eine Einrichtung der Ordnung und Erziehung erscheinen, was ein Instrument des Terrors war. Und sie waren die geeigneten Exekutionsbeamten jener Form des hygienischen Massenmordes, die es erlaubte, Tausende von Menschen zu töten, ohne das Gefühl des Mordes zu haben.“ (Buch, S. 43)

Höß sei beseelt gewesen von ‚roboterhafter Pflichterfüllung‘ an den Dienst im Konzentrationslager und jemand, der sich rücksichtslos durchsetzt, vor keinem Befehl zurückschreckt, aber dabei persönlich ‚anständig‘ bleibt (S. 20 f.). Er sei der im Kadavergehorsam Erzogene gewesen, der sich in langjährigen Schulungen durch seine Vorgesetzten einreden ließ, dass die Liquidierung Hunderttausender von Menschen beziehungsweise die Ausmerzung „rassisch-biologischer Fremdkörper und Volksschädlinge“ ein Dienst für Volk und Vaterland beziehungsweise ein notwendiger Akt völkisch-nationaler „Schädlingsbekämpfung“ sei (S. 22).

Als Heinrich Himmler, Reichsführer der Schutzstaffel (SS) Höß 1941 den Befehl gab, „in Auschwitz einen Platz zur Massenvernichtung vorzubereiten und diese Vernichtung durchzuführen“, reagierte Höß so, wie er es in der Kinderstube beim Vater gelernt hat:

„Ich stellte damals keine Überlegungen an – ich hatte den Befehl bekommen – und hatte ihn durchzuführen. Ob diese Massenvernichtung der Juden notwendig war oder nicht, darüber konnte ich mir kein Urteil erlauben, soweit konnte ich nicht sehen: Wenn der Führer selbst die ‚Endlösung der Judenfrage‘ befohlen hatte, gab es für einen Nationalsozialisten keine Überlegungen, noch weniger für einen SS-Führer. ‚Führer befiel, wir folgen‘ – war keinesfalls eine Phrase, kein Schlagwort für uns. Es war bitter ernst gemeint.“ (S. 186)

Als ihm nach seiner Verhaftung wiederholt gesagt wurde, er hätte ja diesen Befehl ablehnen oder Himmler „über den Haufen schießen“ können, widersprach Höß und meinte:

„Seine Person als RFSS (Reichsführer der SS) war unantastbar. Seine grundsätzlichen Befehle im Namen des Führers waren heilig. An denen gab es keine Überlegungen, keine Auslegungen, keine Deutungen. Bis zur letzten Konsequenz wurden sie durchgeführt und sei es auch durch bewusste Hingabe des Lebens, wie es nicht wenige SS-Führer im Krieg taten.“ (S. 187)

Rudolf Höß war ein netter Mensch, ein anständiger Kleinbürger. Er schildert, dass er selbstverständlich gehorcht hat. Er sei ja Soldat, ein gut erzogener Mensch, der auf Hitler gehört hat. Er zählte ruhig auf: Also, was weiß ich, 20.000 Russen vergast, dann die Juden, dann die Sozis und die anderen, die Freimaurer. Er hat fleißig gearbeitet und alles war in Ordnung, weil er die Höchstzahl an Vergasungen erreicht hat und das Lager zur Zufriedenheit Hitlers und seiner Generäle gut geführt hat.

Vor Gericht in Nürnberg hat man ihm den Vorwurf gemacht, dass er in der Ukraine ganze Distrikte hätte ausrotten lassen. Darauf antwortete er: Ja, damit Platz frei wird für die Deutsche Nation. Hitler sei doch ausgezogen, um Platz zu machen. Wenn Deutschland sich entwickelt, werden die Deutschen in der Ukraine angesiedelt. Nun meinte der Richter, warum er nicht dagegen protestiert habe. Daraufhin Höß empört: „Ich bin doch kein Meuterer. Ich bin ja Soldat!“ (S. 19)

Das war seine Gesinnung: er ist Soldat und kein Meuterer. Das ist Rudolf Höß – und das sind auch wir. Wenn wir uns mit dem Lagerleiter identifizieren und vorsichtig sind, weil wir eine ähnliche Erziehung erlebt haben wie er und deshalb eine ähnliche Gesinnung in unserer Seele, in unserem Gemüt haben, dann fangen wir an, uns selbst zu erkennen, werden ruhiger und kommen in unserer Persönlichkeitsentwicklung voran.

Die Atmosphäre im Elternhaus empfand Höß als tief religiös. Sein Vater sei ein fanatischer Katholik gewesen, der das Gelübde ablegte, seinen Sohn durch große Strenge zu einem Geistlichen zu erziehen (S. 33). Aufgrund seiner religiösen Überzeugung sei der Vater ein entschiedener Gegner der Reichsregierung und deren Politik gewesen, war aber dennoch der Meinung, dass trotz aller Gegnerschaft die Gesetze und Anordnungen des Staates unbedingt zu befolgen wären (S. 35).

Nun ist es eine Erkenntnis der wissenschaftlichen Psychologie, dass wir Menschen als Erwachsene im Großen und Ganzen nur das zur Verfügung haben, was wir im Laufe unserer Kindheit von den Erziehungspersonen mitbekommen haben. Bei Höß waren das religiöse und soldatische „Tugenden“ wie blinder Gehorsam, Pflichterfüllung und das Nichthinterfragen von „höheren“ Anordnungen.

Höß selbst erinnerte sich: „Ich wurde von meinem Vater nach strengen militärischen Grundsätzen erzogen.“ (S. 33) Diese Erziehungsgrundsätze – davon war er überzeugt – seien ihm in „Fleisch und Blut“ übergegangen. Wünsche und Anordnungen der Eltern, Lehrer und Pfarrer hatte der kleine Rudolf unverzüglich zu befolgen. Was die Erwachsenen sagten, war immer richtig und nicht in Frage zu stellen. Alle Aufträge der Eltern waren genau und gewissenhaft auszuführen, die Anordnungen und Wünsche des Vaters waren peinlichst zu befolgen (S. 34 f.).

So eine autoritäre Erziehung verunmöglicht es dem Kind, echte Elternliebe und Vertrauen zum Mitmenschen zu entwickeln. Es kapselt sich innerlich ab und bleibt mit seinen Sorgen allein. So erging es auch Höß:

„Obwohl mir doch beide Eltern sehr zugetan waren, konnte ich nie den Weg zu ihnen finden in all dem großen und kleinen Kummer, der so ein Jungenherz ab und zu mal bedrückt. Ich machte dies alles mit mir selbst ab. Mein einziger Vertrauter war mein Hans (Pony) – und der verstand mich, nach meiner Ansicht.“ (S. 36)

Auch wenn er seine Eltern sehr achtete und mit Verehrung zu ihnen aufsah, so brachte er doch keine echte Elternliebe für sie auf. Schon von frühester Jugend an lehnte er deshalb jeden Zärtlichkeitsbeweis ab – ganz zum Bedauern seiner Mutter (S. 35). Er wurde Einzelgänger und Tierfreund. Seine zwei älteren Schwestern beschreibt Höß dagegen als sehr anschmiegsam und stets um die Mutter. Diese Schwestern seien ihm jedoch immer fremd geblieben, nie hätte er ein warmes Gefühl für sie aufbringen können (S. 36).

Der Einfluss der Gesellschaft auf die religiöse Einstellung des Menschen

Der Mensch ist nicht nur ein Naturwesen, sondern auch ein vergesellschaftetes Wesen. Das heißt, sein sogenanntes metaphysisches Bedürfnis, an ein übersinnliches Wesen zu glauben, wird auch von gesellschaftlichen Faktoren beeinflusst und dirigiert: Von klassenmäßigen, insbesondere wirtschaftlichen Faktoren. Die Religion wird deshalb so lange bestehen, wie materielle und damit seelische und geistige Not existiert.

Bereits Ludwig Feuerbach (1804-1872), deutscher Philosoph, Anthropologe und Religionskritiker, dessen Erkenntnisstandpunkt für die modernen Humanwissenschaften wie Psychologie und Ethnologie grundlegend geworden sind, fordert, dass der Mensch endlich damit aufhören müsse, ein Spielball der menschenfeindlichen Mächte zu sein, die sich der Religion zur Unterdrückung bedienen:

„Wir sehen den Menschen gebeugt unter der Last von Geschöpfen, welche nur Erzeugnisse seines eigenen unfreien und furchtsamen Gemütes, unwissenden und ungebildeten Verstandes sind. Setzen wir an die Stelle der Gottesliebe die Menschenliebe, an die Stelle des Gottesglaubens den Glauben des Menschen an sich, an seine Kraft, werden wir aus Gläubigen zu Denkern, aus Betern zu Arbeitern, aus Kandidaten des Jenseits zu Studenten des Diesseits, und wir werden endlich ganze Menschen werden können.“ (15)

Karl Marx (1818-1883) durchschaute das Getriebe der Gesellschaft und kam zu der Erkenntnis, dass der Mensch sich nicht ändern könne, bevor sich nicht die Struktur der Gesellschaft geändert hat. Solange im Diesseits nicht jeder menschenwürdig und ohne Furcht leben könne, werde es den Glauben an ein besseres Jenseits, an eine ausgleichende Gerechtigkeit geben. Deshalb meinte er:

„Die Religion ist das Streben nach illusorischem Glück des Volkes, das einen Zustand der Gesellschaft entspringt, welcher der Illusion bedarf.“ (16)

Marx hat die Analyse des „Diesseits“ klar umrissen er erkannte die Bedeutung der Gespaltenheit der Gesellschaft in Klassen. Erst im Abbau der kapitalistischen Gesellschaftsordnung erblickte er die Möglichkeit eines daraus folgenden Abbaus der religiösen Bedürfnisse und der Entmachtung der Kirchen. Einfluss und Gewalt haben diese Kirchen nach Marx vor allem wegen ihres materiellen Besitzes, der ihnen von der feudalistischen und kapitalistischen Gesellschaftsordnung garantiert werde.

Forderungen an Schule und Universität als öffentliche Einrichtungen

Religion und jede andere Art von Okkultismus sind Privatsache der Eltern und ihrer Kinder, sie sind deshalb als Sonderfach der Schule abzulehnen. Die Schule muss konfessionsfrei sein. Auch die Bibel – wie jedes andere Glaubensprogramm abergläubischer Art – gehört nicht in die Schule. Wenn überhaupt, dann nur als Kulturdokument, dessen Kenntnis zur Allgemeinbildung notwendig ist, aber nicht als Dogma, als grundlegende normative Lehraussage, deren Wahrheitsanspruch als unumstößlich gilt. Die Schule hat in erster Linie die Überzeugung zu vermitteln, dass erfahrungsgemäßes Wissen, Verstand und Vernunft immer und überall Vorrang haben.

Die Kirchen begründen die christliche Schule unter anderem mit der „religiösen Anlage“ des Kindes und laufen gegen eine wissenschaftliche Schule Sturm. Die Kirche weiß genau, dass sie die Seele des Kindes in die Bahn der jeweiligen Konfession pressen muss, um auf Lebenszeit der Seele des Menschen habhaft zu werden.

Eine weitere berechtigte Forderung ist die Beschränkung der Theologie auf Priesterseminare. An Universitäten sollte nur eine religionswissenschaftliche Fakultät zugelassen werden. Die Theologie hat nicht den Rang einer Wissenschaft. Ein Theologe, der erst einmal wissenschaftlich zu erforschen sucht, ob sein Gott und die Dogmen wirklich zu Recht bestehen, würde den Ast absägen, auf dem er sitzt, und kein Theologe mehr sein, sondern Religionswissenschaftler.

Ausblick

Der erwachsene Mensch ist oft in seiner Ich-Entfaltung gehemmt, doch den Priestern gegenüber hörig und suggestibel. Wenn der gläubige Erwachsene meint, seine religiösen Überzeugungen mit seinem „gesunden Menschenverstand“ vereinbaren zu können, dann irrt er. Was er unter einem „gesunden Menschenverstand“ versteht, ist nichts weiter als eine verhärtete Masse toter Metaphysik.

Vielen Erwachsenen fehlt also nicht nur der „gesunde Menschenverstand“, sie müssen in weltanschaulichen Gesprächen sogar die Reste ihres Verstandes ständig niederkämpfen und sich selbst gegenüber unehrlich sein. Und das deshalb, weil nicht der geringste Beweis für die Existenz eines außerweltlichen Wesens erbracht ist, das am Schicksal des Menschen teilnimmt.

Die kirchliche Religionslehre setzt eben das Weltbild des primitiven Menschen voraus. Diese Voraussetzung ist heute durch die moderne Wissenschaft nicht mehr gegeben. Wir suchen und finden das „Göttliche“, das Ideale in der Natur, im Gesetzmäßigen, nicht mehr im Mystischen. Wir dürfen uns nicht mehr durch wunderbare Fabeln von einem vagen Transzendenten ablenken lassen und sollten für das reale Diesseits arbeiten.

Wir müssen der Jugend in der Erziehung von Anfang an Werte vermitteln, die unserem Heute entsprechen und die auch im Erwachsenenalter noch Gültigkeit haben. Wir dürfen die Jugend nicht mit Mystizismen belasten, die sie später oft über Bord wirft. Vor allem müssen wir uns immer wieder die Tatsache vor Augen halten, dass zahlreiche Religiöse keine wissenschaftlichen Interessen mehr zeigen, dass ihr natürlicher Wissensdurst durch die Religion bereits gelöscht wurde und dass die religiöse Erziehung manche Menschen und ganz Völker stumpf machte für die Schönheiten der Natur und Kunst.

Außerdem muss ein gesetzlicher Schutz der Gesundheit von Seele und Geist gefordert werden. Das Interesse des Staates hat nicht nur in der körperlichen, sondern auch in der seelisch-geistigen Hygiene seiner Bürgerinnen und Bürger zu liegen. Ein Gesetzesparagraph ist zu verlangen, der die Kinderseele vor den Vergewaltigungen verängstigender oder die logische Denkfähigkeit schädigender Okkult-Lehren schützt.

Vertreter der Okkult-Lehren, die auf die Einschüchterung der Vernunft ihre Existenz gründen, mögen dagegen protestieren und sich auf die Meinungsfreiheit und Demokratie berufen. Was als volksschädlich erkannt ist, kann aber nicht demokratisch sein. Der Kampf zwischen Wahrheit und Wahn ist „todernst“.

Die Schule, die den Schülern den unbedingten Zusammenhang von religiösen Dogmen und Moral lehrt, hat die Aufgabe, die Moral auch auf eine irdische Grundlage zu stellen. Dem Schüler muss gezeigt werden, dass es eine hochstehende Ethik auch ohne Glaubensvorstellungen gibt und in verschiedenen Ländern schon vor Jahrtausenden gegeben hat. Ihm muss gezeigt werden, dass die Begründung der ethischen Lehren aus einem inneren Trieb und dem sozialen Zusammenleben der Menschen zumindest so verständlich und zwingend ist wie die religiöse Begründung. Nicht jeder religiöse Mensch ist auch ein moralisch hochstehender.

Wir sollen dem jungen Menschen dazu verhelfen, sein eigens Wesen ohne Einschnürung durch eine Konfession auszuprägen. Dieser Mensch wird im Allgemeinen auch moralisch sein, denn da er im Einklang mit sich selbst lebt, lebt er auch im Einklang mit seiner Umgebung.

Auch die Schule hat die eigene Kraft und das Selbstbewusstsein zu stärken, vom eigenen geliebten Seelenheil abzulenken auf das Heil der Allgemeinheit, auf die Notwendigkeit der Hilfsbereitschaft, auf ein Ideal, das die höchste sittliche Kraft nicht mehr in der religiösen, sondern in der sozialen Idee sieht, in der Schaffung eines „Paradieses“ der Humanität auf Erden.

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Dr. Rudolf Lothar Hänsel ist Lehrer (Rektor a. D.), Doktor der Pädagogik (Dr. paed.) und Diplom-Psychologe (Schwerpunkte: Klinische-, Pädagogische- und Medien-Psychologie). Als Pensionär arbeitete er viele Jahre als Psychotherapeut in eigener Praxis. In seinen Büchern und pädagogisch-psychologischen Fachartikeln fordert er eine bewusste ethisch-moralische Werteerziehung und eine Erziehung zum Gemeinsinn und Frieden.

Noten

(14) Broszat, Martin (Hrsg.). (1963). Kommandant in Auschwitz. Autobiographische Aufzeichnungen des Rudolf Höß. München

(15) https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig…Feuerbach

(16) https://de.wikipedia.org/wiki/Die…deutsche…Ideologie

Featured image: Höss at trial before the Polish Supreme National Tribunal, 1947 (Licensed under public domain)


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